Das Projekt

Tagung "Rio+20 vor Ort - Kommunen auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit"

Sehr geehrtre Damen und Herren,
liebe Nachhaltigkeitsakteure,

hiermit möchten wir uns nochmals recht herzlich für Ihre Beteiligung am Forschungsvorhaben sowie für Ihr Engagement im Rahmen unserer Abschlusstagung "Rio+20 vor Ort - Kommunen auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit" am 28. März 2012 bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück bedanken.

Download Programm: Tagung "Rio+20 vor Ort"

Als Impuls auf unsere erfolgreiche Abschlusstagung haben wir seitens der Deutschen Bundesstiftung Umwelt eine Einladung zur vierten Woche der Umwelt erhalten, zu der der Bundespräsident jährlich einlädt.

Wir gestalten am 6. Juni 2012 in der Zeit von 15-16 Uhr eine Diskussionsrunde zum Thema "Rio+20 vor Ort - Impulse für Nachhaltigkeit aus Kommunen"

Wir freuen uns, Sie zu unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Anmeldeschluss zur Woche der Umwelt ist der 4. Mai 2012.

 

 

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Inhalt und Ziele

Mit dem Forschungsvorhaben soll in der ersten Phase bis März 2012 ein Überblick über Lokale-Agenda-21-initiativen und das Nachhaltigkeitsengagement auf kommunaler Ebene in Deutschland erarbeitet und dabei herausgestellt werden, welche Innovationskraft von verschiedenen Akteursgruppen im Hinblick auf den notwendigen Transformationsprozess für eine nachhaltige Entwicklung ausgeht. Um ein umfassendes Bild des Nachhaltigkeitsengagements vor Ort zeichnen und in den internationalen Vergleich setzen zu können, werden auch Akteure und Nachhaltigkeitsprozesse aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung Kultur sowie kirchliches Engagement untersucht. Das Projekt knüpft dabei unter anderem an den Netzwerk21Kongress an, der seit 2007 jedes Jahr einen praxisorientierten Erfahrungsaustausch von Nachhaltigkeitsakteuren auf kommunaler Ebene ermöglicht. Neben der Analyse der bisherigen Praxis soll ebenso der Blick nach vorn gerichtet werden: In einem partizipativen Kommunikationsprozess mit einer Bandbreite von Akteuren geht es darum, Perspektiven zu entwerfen, wie auf kommunaler Ebene eine Nachhaltige Entwicklung in Deutschland noch stärker als bisher forciert werden kann. In diesem Zusammenhang werden auch Handlungsempfehlungen erarbeitet, wie Politik und Gesellschaft das Innovationspotenzial lokaler Nachhaltigkeitsinitiativen zukünftig noch besser nutzen und unterstützen können. In einer angestrebten 2. Forschungsphase nach der Rio-Konferenz ist hierfür die Erarbeitung einer „Roadmap Kommunale Nachhaltigkeit 2050“ vorgesehen. In Zusammenhang mit dem Forschungsvorhaben ist weiterhin die Erarbeitung von drei vertiefenden Bundesländerstudien (NRW; Thüringen, Bayern) geplant.

Hintergründe

Seit fast zwanzig Jahren engagieren sich zahlreiche Menschen vor allem auf kommunaler Ebene für eine nachhaltige, zukunftsfähige Entwicklung. Dabei hat sich eine kaum überschaubare Vielfalt an Aktivitätsformen und Vorgehensweisen, an Projekten und Maßnahmen entwickelt, deren Erfahrungen es für die weitere Entwicklung aufzuarbeiten und zu nutzen gilt.

Einen konkreten Anlass hierfür bietet der 20. Jahrestag der UN-Konferenz für Umwelt & Entwicklung, der im Mai 2012 wiederum in Rio de Janeiro begangen wird. Mit dieser UN-Nachfolgekonferenz sollen weltweit die Realisierung des Leitbildes Nachhaltige Entwicklung bilanziert und Perspektiven für eine künftig verbesserte Umsetzung aufgezeigt werden. In Vorbereitung der Rio+20-Konferenz sind die Nationalstaaten aufgefordert, ihre eigenen Erfahrungen und Fortschritte in Richtung nachhaltige Entwicklung zu begutachten, Probleme zu benennen sowie konstruktive Perspektiven für die zukünftige Entwicklung zu eröffnen.

Mit Blick auf die Rio+20-Konferenz 2012 betont die UN den Governance-Aspekt und die Aufgabe von Politik, Nachhaltigkeit auf allen Ebenen aufzugreifen und damit auch die Potenziale der Zivilgesellschaft besser zu nutzen und zu unterstützen.

Fragestellung

  • Wie kann Nachhaltige Entwicklung in Kommunen spürbar gestärkt  werden?
  • Welche sozialen Innovationen hat das Nachhaltigkeitsengagement in den Kommunen hervorgebracht?
  • Wie lässt sich das Innovationspotenzial lokaler gesellschaftlicher Gruppen zukünftig stärker nutzen?
  • Welche strukturellen Innovationen sind eventuell notwendig, um das lokale Nachhaltigkeitsengagement besser zu unterstützen?

 

Mit dem Projekt sollen Impulse für den deutschen Nachhaltigkeitsprozess gegeben werden. Im Vorfeld sowie im Nachgang der „Rio+20“-Konferenz im Mai 2012 in Rio de Janeiro geht es darum, empirisch fundierte und partizipativ erarbeitete Akzente zu setzen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Fast 20 Jahre nach dem Erdgipfel für Umwelt & Entwicklung in Rio de Janeiro ist neuer Schwung für Kommunen und Akteure notwendig, um akuten lokalen Problemlagen sowie globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel oder dem Erhalt der Artenvielfalt in angemessener Weise begegnen zu können.

Ähnlich wie der „Peer Review“ zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie empfiehlt, dass für Deutschland ein „Grand Design“ – also eine über Einzelmaßnahmen hinausgehende Zielvorstellung notwendig sei, um Nachhaltige Entwicklung schneller voranzubringen, wird im Projekt „Rio plus 20 vor Ort“ versucht, einen diesbezüglichen Beitrag für die kommunale Ebene zu leisten.

Projektablauf

Projektflyer

Sie können sich unter dem nachfolgenden Link den Projektflyer herunterladen und ihn gern zur Kommunikation des Forschungsvorhabens nutzen.

Flyer – „Rio+ 20 vor Ort“